Der Orthopäde, bei dem ich vor knapp zwei Jahren war, weil ich festgestellt hatte, dass etwas mit meiner linken Schulter nicht stimmte, tat folgendes: Er ließ mich alle Kleidung bis auf die Unterhose ablegen, verbog meine Wirbelsäule relativ schmerzhaft, sagte mir dann, dass ich eine schiefe Hüfte habe, und schickte mich dann zur Physiotherapie zwecks Muskelaufbau. Meine Probleme mit dem Skelett hat er nicht angesprochen oder eine Heilungsmethode (für die Hüfte) vorgeschlagen, die Schulter nicht einmal angesehen.
Eric Hegybeli, der sympathische, amerikanische christliche Osteopath tat folgendes: Er fragte mich nach allen meinen Beschwerden. Dann ließ er mich Schuhe und Pulli ausziehen und auf einer Liege Platz nehmen. Anschließend untersuchte er zuerst durch Tasten meine Hüfte, dann schob er sowohl den rechten verschobenen Knochen, als auch den linken verschobenen Knochen mit etwas Druck und Dehnungen und ohne irgendwelche Schmerzen nach und nach wieder ins Gelenk. Mein linkes Bein war nicht länger als mein rechtes gewesen – nur die Hüfte derart verschoben, dass sich das auf die Beine auswirkte.
Danach untersuchte er meine Schulter (mit ähnlicher Taktik) und renkte schließlich auch die wieder ein (die war nämlich scheints ein klein wenig aus dem Gelenk gehopst).
Schließlich drückte er einige Zeit an meinen Schläfen, dann auf meinen Nasenrücken und die -wurzel, schließlich auf seltsame Art auf meinen Hinterkopf. Er sagte, das würde mir vielleicht das Atmen durch die Nase erleichtern (trotz der gekrümmten Nasenscheidewand, die in der Regel das linke Loch grundsätzlich verstopft).
Das ist also Gottes Methode, Gebete zu erhören, zumindest in meinem Fall. Er schickt einen Bruder, der weiß, wie man einige der Fehler kuriert, die mein Körper aufweist. Die Hüfte fühlt sich jetzt jedenfalls wieder normal und gleichmäßig an. Die Beine sind gleich lang. Es ist ein wunderbares Gefühl zu laufen! Die Schultern sind auch wieder gleichmäßig. – Gerade wollte ich schreiben, bei der Nase habe ich noch nichts gemerkt, aber das stimmt nicht, denn als ich gerade probehalber nochmal ein- und ausatmete, merkte ich, dass mein linkes Nasenloch plötzlich frei war. Ich könnte fast sagen, ich kann nun etwa 80% meiner Nase verwenden! Wenn ich daran denke, dass mir der HNO-Arzt eine Operation geraten hatte, falls ich das loswerden wollte!
Das Hohlkreuz haben wir nicht so ganz behandelt – entweder hat die Zeit nicht gereicht (schließlich war das ein kostenloser Freundschaftsdienst vor dem Abendessen), oder er konnte anhand meiner Schilderungen nicht zwischen Hüften und Wirbelsäule differenzieren, oder das war gar nicht nötig, weil das Hohlkreuz ebenfalls eine Folge der schiefen Hüften war. Jedenfalls fällt es mir nun leichter, das auszugleichen, und schmerzen tut es auch nicht mehr. Vielleicht frage ich ihn deswegen morgen nochmal.
Langer Rede kurzer Sinn: Wenn ihr irgendwelche Macken am Skelett feststellt – und, so habe ich mir sagen lassen, auch bei anderen Erkrankungen -, geht zum nächsten Osteopathen! In Deutschland sind die zwar nur als Heilpraktiker zugelassen, aber ich schätze, es wird trotzdem ein paar geben. Was Eric da gemacht hat, war einfach so viel besser als das Gestöpsel des Orthopäden!
Zur Vollständigkeit noch hinzuzufügen: Eric konnte nicht garantieren, dass seine Behandlung tatsächlich dauerhaft wirkt. Er sprach aber davon, dass ich für „a long, long time“ keine Probleme mehr haben würde. (Bei der Nase war er sich allerdings nicht ganz sicher.)

Hallo Benjamin!
Danke, für Deinen Bericht vom Osteopathen!
Dank sei Dir, Herr, für die Heilung, die Du schenkst!!!
Mich interessiert, wo Eric Hegybeli praktiziert.
Wenn in den USA, kennst Du andere, gute Osteopathen, die lebendige Christen sind?
Danke fürs Lesen und alles Gute!
Christian
Hallo Ben,
ich interressiere mich seit einiger Zeit für Osteopathie und so bin ich auf deine Seite gestoßen.
In Wikipedia habe ich gelesen, Osteopathie gehöre zu der Alternativmedizin, zu der auch Homöopathie und Akupunktur zählen.
Ich bin Christ und lehne diese zwei „Heilmethoden“ grundsätzlich ab, da sie meiner Meinung nach mit dem christlichen Glauben nicht zu vereinbaren sind.
Da du Erfahrung mit Osteopathie hast,
könntest du mir vielleicht helfen, es richtig zu verstehen.
Gibt es aus biblischer Sicht keine Bedenken?
Alles Gute noch für die bevorstehende Geburt.
Übrigens mein 2. Sohn heißt auch Ben.
Irin
Schreib dir ne Mail.