Nach dem Passieren von Stau-Warnschildern:
“Komisch, ich habe keinen Stau gesehen.”
“Ich auch nicht.”
“Vorhin dachte ich, da drüben wäre einer, aber dann war es doch bloß ein Heuballen. Hey, das da drüben am Horizont zwischen den Bergen, das sieht aus wie einer. Ist das vielleicht ein Stau?”
So oder so ähnlich liefen einige unserer Gespräche auf der ziemlich langen Autofahrt ab, die wir heute hinter uns brachten. Wir, das sind Markus – mein Jugendleiter – und ich. Markus war am Montag auf Besuch nach Tóalmás gekommen, erlebte einen Teil meiner letzten Woche mit und veranstaltete ansonsten allerlei undurchsichtige touristische Umtriebe. Am Samstagmorgen fuhren wir los nach Südungarn, verbrachten den Mittag in Kecskemét, wo wir einige herrliche Jugendstil-Gebäude besichtigten und für knapp vier Euro pro Person sehr gut Pizza plus Pepsi mittagaßen. Von da aus ging es weiter nach Villány – die dortigen Ereignisse sind bereits an anderer Stelle geschildert.
Heute morgen ging es von dort aus (übrigens ein beträchtlicher Umweg, aber das war es wert) weiter über Győr, Wien, Linz, Passau, Regensburg, Nürnberg, zuhause.
Jetzt bin ich also wieder da. Morgen muss ich wieder weg.
Ich muss nämlich auf das letzte FSJ-Seminar, das fünf Tage lang ist und mir offiziell bei der Rückkehr aus dem Gastland helfen soll. Für mich überwiegen allerdings eher die sozialen Aspekte. Danach stehe ich zur Verfügung.
Demnächst folgt eine Stellungnahme zu meiner Zukunftsplanung, die ich hier bisher absichtlich nicht erwähnt habe.
Übrigens bin ich für Vermittlung dankbar, falls meine geschätzten Leser jemanden kennen, der Nachhilfeunterricht in Englisch braucht…
